Seit 2014 sind wir (Inhaber und Fremddienstleister) als wassertouristischer Dienstleister auf den Potsdamer Gewässern aktiv.

Das Unternehmen stützt sich im Wesentlichen auf drei tragende Säulen. Die Wassersporteventagentur Aansatz Events ist für das Marketing sowie die Kundenkommunikation und das Rechnungswesen verantwortlich. Die Abteilungen Loungefloß (Bootscharter) und Tiki SUP (Stand Up Paddling) führen die durch die Agentur erhaltenen Aufträge aus.

Unseren Gästen bieten wir die Möglichkeit Ihr Teamevent, Sommerfest oder Tagesauflug eigenständig zu organisieren oder uns als Wassersportagentur mit allen Vorbereitungen, insbesondere in Sachen Catering und Programmgestaltung, zu betrauen.

Im Jahr 2016 haben wir etwa 100 Veranstaltungen für Privatpersonen und namenhafte Unternehmen durchgeführt. Aktuell sind wir in der Lage, mit unserer gesamten Flotte Veranstaltungen mit ca. 70 Teilnehmern durchzuführen.

Bereits seit 2013 sind wir mit der aufstrebenden Sportart des Stand Up Paddling auf den Gewässern in und um Potsdam als Wassersportdienstleister aktiv und freuen uns, am Aufschwung dieser noch jungen Sportart beteiligt zu sein. Mittelfristig planen wir die Gründung des ersten eigenständigen SUP-Vereins Deutschlands.

Um auch künftig konkurrenzfähig zu sein fehlt uns ein eigener Standort, mit Hilfe des ESF (Europäischer Sozialfonds) beschäftigen wir vom 01.06.2017 – 31.05.2018 zwei Bauingenieure der FH-Potsdam mit der Gewinnung eines Standortes für unser Unternehmen.

Die innovative Aufgabe und die damit verbundenen Ziele

Derzeit sind wir mit unserer Bootsflotte Mieter mehrerer Liegeplätze des Yachthafens Potsdam. Aufgrund begrenzter Kapazitäten an der Steganlag, fehlender Lagermöglichkeiten und einer komplizierter Abfallentsorgung sind wir an der Weiterentwicklung des Unternehmens gehindert. Aus diesen Gründen sind wir auf der Suche nach einem geeigneten Standort, an dem wir die Arbeitsabläufe mit weniger Einschränkungen optimieren können.

Die Stadt Potsdam arbeitet derzeit an der Konzeptentwicklung für den Standort Luftschiffhafen (speziell Rudergelände/ Bahnhof Pirschheide). Unser Augenmerk im Rahmen einer daraus folgenden städtischen Ausschreibung liegt auf dem seit Jahren unbewirtschafteten Seekrug.

Wir möchten für die Entwicklung des Standortes Seekrug ein ganzheitliches Konzept entwickeln, welches sich in das sportliche Bild des Luftschiffhafens einpasst.

Wir möchten unser wassertouristisches Angebot erweitern und neben der Bootsvercharterung und dem Stand Up Paddling einen Wasserwanderrastplatz einrichten.

Radfahrer sollen sich bei uns eine “Radlerpause” gönnen und dabei Eindrücke von verschiedenen Wassersportarten bekommen.

In Zusammenarbeit mit den Studierenden der Fachhochschule Potsdam möchten wir das Gesamtkonzept und dessen Teilbereiche stückweise entwickeln und ausarbeiten. Für die Konzepterarbeitung orientieren wir uns an bestehenden Standortstudien zum Luftschiffhafen. Ziel ist es, das Konzept sowohl für eine zweckgebundene als auch eine gebotsgebundene Ausschreibung zu entwickeln, so dass die Ausschreibung zu unseren Gunsten entschieden wird und das Projekt eines Wassersportzentrums am Seekrug Realisierung erfährt.

Unsere Ziele im Überblick:

  • Entwicklung eines breiten Umfangs an Aktivitäten und Erholungsmöglichkeiten
  • Förderung des Wassertourismus
  • Förderung des Breitensports (Laufgruppen, Radwandern)
  • Förderung des noch jungen SUP-Sports als Breiten- und Leistungssport
  • Aufgreifen der Historie des Standortes Luftschiffhafen und des Seekrugs
  • behutsamer Aufbau des Standortes

Vorgesehene gleichstellungsfördernde Maßnahmen

Unsere Ziele

  • Mütter haben verkürzte Arbeitszeiten und übernehmen keine Spätschichten.
  • Das Unternehmen beteiligt sich an den Kitakosten.
  • Jeder hat die Möglichkeit an Weiterbildungen teilzunehmen, Kostenübernahme oder -beteiligung speziell bei wassersportlichen Weiterbildungen (Sportbootführerschein, Funkschein, Trainerschein, Ausbildereignung etc.)

Vorgesehene Maßnahmen zur Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung

  • Unsere Bootsflotte ist bereits weitgehend behindertengerecht entwickelt (treppenloser Zugang, barrierefreie Bewegung auf den Flößen möglich).
  • Gleiches wird in der Konzeptentwicklung für den Standort Seekrug berücksichtigt:
  • rollstuhlgerechte Zuwegungen im Gastronomiebereich sowie erleichterter Zugang zur Steganlage und auf die Flöße
  • Zusammenarbeit mit den Vereinen des Behindertensports (OSC Potsdam e.V. & SC Potsdam e.V.) im Luftschiffhafen, Entwicklung spezieller Angebote für die Vereine

Vorgesehene Maßnahmen zur Entwicklung des Standortes in Hinblick auf Nachhaltigkeit, Umwelt- und Ressourcenschutz

  • regionale Wertschöpfung durch Kooperation mit regionalen Partner und Verwendung regionaler Produkte
  • Beauftragung regionaler Unternehmen im Rahmen der Instandsetzung der baulichen Anlagen  
  • Prozessoptimierung durch verbesserte Infrastruktur (Lagermöglichkeiten, Anlieferungsmöglichkeiten, Abfallentsorgung, gastronomische Versorgung vor Ort)
  • Drucksachen und Produkte aus klimaneutraler Herstellung unter Berücksichtigung eines CO2 Ausgleichs
  • behutsame Aufarbeitung und Renovierung des Interieurs und Exterieurs
  • Förderung der naturnahen sportlichen Betätigung wie Radfahren, Wasserwandern und Radwandern durch die Entwicklung von Routenvorschlägen, Verleih- und Breitensportkonzepten
  • Unterstützung des ansässigen Rudervereins (Vereinsheim)

Innovative Aufgabe der Studierenden und die daraus resultierenden Arbeitspakete

Der Seekrug verfügt neben der gastronomischen Einrichtung über weitere Außenflächen. Die Hauptaufgabe des Studenten wird die Konzeptentwicklung der wirtschaftlichen Nutzbarkeit dieser Flächen sein. Zum einen verfügt der Seekrug über eine großzügige Steganlage, die wir mit unser existenten Bootsvercharterung nutzen möchten, hierfür müssen die Medien Strom und Wasser an die Steganlage angeschlossen werden. Ferner gibt es einen Grillplatz am Wasser gelegen, der an kleine Gruppen vermietet werden kann. Die Trendsportart Stand Up Paddling soll im Seekrug als Verein seinen Platz finden. Die Außenflächen sollen optisch ansprechend Widerhergestellt werden.

Die Arbeitspakete lauten aus heutiger Sicht:

  • Prüfung der Medienbereitstellung an der Steganlage
  • Begutachtung der Außenflächen
  • Kommunikation mit Verein, um deren Wünsche zu berücksichtigen
  • Barrierefreiheit der Außenflächen
  • Entwicklung von Veranstaltungsideen (Jedermannlauf, Radtouren auf Europaradweg, Paddeltouren etc.)
  • Kostenschätzung zur Instandsetzung der Außenflächen
  • Entwicklung eines Projektstrukturplans

Eine weiter wichtige Aufgabe ist die Konzeptentwicklung und Prüfung geeigneter Gastronomieformen. Denkbare Ansätze sind derzeit die Bewirtschaftung des Seekrugs als Café, Bar, Restaurant, Imbiss, Systemgastronomie, Veranstaltungsfläche, Biergarten oder die Vermietung als Pop-Up-Restaurant mit wechselnden gastronomischen Angeboten. Zu berücksichtigen sind die vorhandenen Bereiche des Seekrugs. Das Gebäude verfügt über einen Terrassenbereich, einen Veranstaltungssaal sowie zwei Ausschankbereiche und eine großzügige Küchenfläche.

Die Arbeitspakete lauten aus heutiger Sicht:

  • Bewertung infrage kommender Gastronomieformen, im Vordergrund stehen Effektivität und Aufwand im Alltagsbetrieb
  • Konzeptentwicklung für Veranstaltungsflächen
  • Personalmanagement
  • Konzept zum baulichen Erhalt und zur Aufarbeitung des Standorts
  • Konzept zur Realisierung barrierefreier Zugänge
  • Erarbeitung eines Kostenplans
  • Entwicklung eines Projektstrukturplans

Die Aufgabenpakete und Fortschritte werden wöchentlich besprochen und die weitere Vorgehensweise definiert.